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Die "Soziale Stadt" saniert St. Georgen

Das Projekt Soziale Stadt fördert benachteiligte Stadtteile. In St. Georgen sieht man schon erste Ergebnisse. Das Bund-Länder-Programm wird von der EU gefördert, die Kommune trägt einen Anteil von bis zu 40 Prozent. In St. Georgen gab es erste Voruntersuchungen zur sozialen Situation der Bürger im Jahr 2000. Daraufhin startete das Projekt 2001.

In St. Georgen widmet sich die soziale Stadt zu einem großen Teil der Restaurierung alter Häuser, zum Beispiel in der Matrosengasse,Haeuser in der Matrosengasse nach Teilrenovierung in der Insel- und Seestraße. Da aber die Wohn- und Sozialverhältnisse insgesamt verbessert werden sollen, finden auch Projekte wie der Spielplatz Schanz Anklang.

Begleitprogramme zur Sozialen Stadt sind die LOS-Mikroprojekte, die ein Budget bis zu 10.000 Euro nicht überschreiten dürfen. Es sind Programme, finanziert aus dem Europäischen Sozialfond, die die berufliche Qualifizierung der Bewohner, die Verbesserung des Arbeitsplatzangebots und die soziale wie berufliche Integration in den Mittelpunkt stellen. Ferner wird dafür gesorgt, dass Bewohner untereinander in Kontakt miteinander treten. Beispiele hierfür sind der PC-Schulungsraum im Prinzessinnenhaus oder Existenzgründerprojekte.

Ein weiteres Begleitprogramm sind die Quartiersimpulse, die seit 2006 in St. Georgen wirken. Ziel ist einerseits, bestehendes Gewerbe zu sichern und zu nutzen. Andererseits will man neue wirtschaftliche Impulse durch Existenzgründungen fördern und auswärtige Unternehmen ansiedeln. Dabei soll sich das barocke Vermächtnis des Stadtteils St. Georgen zu einem touristischen und kulturellen Anziehungspunkt entwickeln. Beispielsweise sollen Künstler leerstehende Häuser durch Veranstaltungen und Ausstellungen beleben. Ein anderes Vorhaben ist, die alte Götschel-Brauerei wieder aufleben zu lassen.Einweihung des Spielplatzes Schanz

Mithilfe der St. Georgener Bürger hat das Projekt Soziale Stadt bereits Früchte getragen. Viele Bewohner haben wieder Arbeit gefunden. Die Jugend profitiert vom Engagement des Vereins Kulturkraft e. V. durch ausgiebige Sport- und Freizeitangebote. Migranten konnten integriert werden durch zahlreich angebotene Sprach- und Kulturkurse. Das Projekt ist erfolgreich und es bleibt zu hoffen, dass es in den nächsten Jahren weiter aufwärts geht und sich die Menschen in St. Georgen wieder wohlfühlen.

Hier geht`s zum Projekt "Soziale Stadt" im Stadtteil St. Georgen