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Vereinigte Schützengilden St. Georgen von 1720 und Bayreuth von 1623 e.V.

Die St. Georgener Schützen - zusammen mit den Bayreuthern sind 400 begeisterte Sportschützen in den Vereinigten Schützengilden St. Georgen von 1720 und Bayreuth von 1623 e.V. zusammengeschlossen. Noch länger als der Vereinsname ist nur noch die wechselvolle Geschichte der Schützen.

Der Bayreuther Verein mit dem wohl längsten Namen! Ursprünglich - auch das kann man dem Namen entnehmen - handelte es sich um zwei Schützenvereine, die sich im Jahre 1950 zusammenschlossen und seitdem gemeinsam im St. Georgener Schützenhaus ihrem Sport nachkommen.Schützenkönig 1911 Heute zählen die beiden Vereine insgesamt mehr als 400 Mitglieder.

Die St. Georgener Abteilung war 1720 unter Markgraf Georg Wilhelm, selbst ein begeisterter Feldherr, Soldat und Schütze, entstanden. Etwa zu jener Zeit wurde im östlichen Teil St. Georgens ein Schießstand errichtet, ungefähr dort, wo heute die Feuerwehr im ehemaligen Brauhaus untergebracht ist. Der örtliche Schützenverein musste fast ein Jahrhundert lang immer wieder sein Quartier wechseln. In früheren Zeiten wurde das Schießen immer auch als Wehrertüchtigung betrachtet und so von der Obrigkeit gern gesehen und unterstützt. Um national geprägten Widerstand schon im Ansatz zu unterbinden, ließ deshalb niemand geringeres als Kaiser Napoleon die Schützenvereine verbieten, als er das Bayreuther Gebiet besetzt hatte.

1811, nach Abzug der französischen Besatzungsmacht, wurde ein Schießhaus errichtet, das heute noch in veränderter Form an diesem Ort existiert. Inzwischen beherbergt es eine der modernsten Schießanlagen Nordbayerns. Vorausgegangen war dabei aber ein jahrelanger Streit um Finanzierung und Lärmschutzbestimmungen. Durch Grundstücksverkäufe gelang es der Schützengilde Schulden abzubauen, bis sie schließlich 1984 ihr großes Ziel verwirklichen konnte:

Die Schützen weihten ihren neuen Kleinkalibergewehrstand mit einer 50-Meter-Distanz und den Sportpistolenstand mit einer Distanz von 25 Metern ein. SchützenscheibeDer damalige Bayreuther Oberbürgermeister Hans Walter Wild übergab dabei die neugeschaffene Schießanlage in Anwesenheit vieler Ehrengäste ihrer Bestimmung.

Heutzutage verstehen die Schützenvereine ihre Tätigkeit als Freizeitbeschäftigung und sportlichen Wettkampf. Die gesellschaftliche Bedeutung des Schützenvereins ist besonders in Bayern sehr ausgeprägt. Das ehrenamtliche Engagement in diesen Bayreuther Schützenvereinen leistet einen wertvollen Beitrag, um Bürgern Gemeinschaftserlebnisse zu vermitteln und den Zusammenhalt St. Georgens zu verstärken.

www.schuetzengilde-bayreuth.com