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Leers'sches Waisenhaus und Deutsches Schreibmaschinenmuseum

Im ehemaligen Leers'schen Waisenhaus ist seit 1983 das Deutsche Schreibmaschinenmuseum und die Deutsche Bibliothek für Kurzschrift, Textverarbeitung und Maschinenschreiben untergebracht. Führungen sind nach individuellen Vereinbarungen möglich.

Zwischen Zollhaus und ehemaligen Markgrafenschloss steht ein imposantes Gebäude. Der Bayreuther Magistratsrat und Fabrikant Friedrich Christian Leers hatte 1836 mit einer Stiftung ermöglicht, dass es als Waisenhaus feierlich eröffnet werden konnte. Ehemaliges Leers'sches WaisenhausIm weiteren Verlauf durchlebte es eine wechselvolle Geschichte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Haus als Säuglingskrippe, ab den 1960er Jahren dann als Heilpädagogische Tagesstätte genutzt.

1983 bezog die Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung das ehemalige Waisenhaus als neue Unterkunft.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war Bayreuth zum Zentrum der deutschen Stenografen und Maschinenschreiber aufgestiegen. Damals begann der Aufbau des heutigen Schreibmaschinenmuseums und der heutigen Deutschen Bibliothek für Kurzschrift, Textverarbeitung und Maschinenschreiben, der zweitgrößten in Deutschland.

Das Museum ist in einem ans Haupthaus angrenzenden Flachbau untergebracht.Japanische Maschine mit chinesischen Schriftzeichen Es bietet mit etwa 160 Exponaten einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Schreibmaschine vom Beginn der industriellen Produktion bis zu deren Bedeutungsverlust im Computerzeitalter.

Das Schreibmaschinenmuseum beteiligt sich alljährlich an der Bayreuther Museumsnacht am letzten Oktoberwochenende. Es ist in der Bernecker Straße 11 im Bayreuther Stadtteil St. Georgen zu finden. Das Museum wird ehrenamtlich betreut und hat derzeit keine festen Öffnungszeiten. Wenn man es besuchen will, sollte man rechtzeitig einen Besichtigungstermin vereinbaren. Telefonisch 0921 / 23445 oder per Fax 0921 / 7857475.

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