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Auf den Brettern, die die Welt bedeuten

Die Schanz war einst eine Insel im Brandenburger Weiher und diente dem Markgrafen Georg Wilhelm als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten. Heute kämpfen an diesem historischen Ort Kinder ihre "Schlachten".

Die Schanz ist ein erlebnispädagogisch angelegter Spielplatz, der Kindern und Jugendlichen Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten bietet. Die weitläufige Anlage umfasst einen Bolz- und einen Aktivspielplatz sowie eine Außen-Skateranlage. Entstanden ist der Platz mit Unterstützung des Projekts Soziale Stadt, nach einer Idee vom Vorsitzenden des Freundeskreises Schloss St. Georgen, Dr. Alexander Wild. Träger des gesamten Projekts ist der Verein Kulturkraft e.V. Mithilfe von Fördergeldern der EU, des Bundes und des Landes Bayern sowie der Stadt Bayreuth hat die Anlage ein Stück Lebensqualität ins Viertel gebracht.

Bolzplatz Die Abgegrastheit des Fußballplatzes läßt darauf schließen, dass er ständig bespielt wird. Zudem laden eine leuchtend blaue Schaukel, ein beflaggtes Piratenschiff und eine Holzburg auch die kleineren Besucher zu Abenteuern ein.

Das Aushängeschild des Erlebnisspielplatzes - versteckt im dichten Grün der Sträucher - ist die Skaterbahn. Skater, Inliner und BMX-Fahrer können sie gleichermaßen nutzen. Sie trägt ein großes Stück dazu bei, dass die Jugendlichen sprichwörtlich nicht auf die schiefe Bahn geraten. Eine Gruppe junger Leute hat fleißig beim Bau der Anlage mitgewirkt. Auch Pflege und Erhalt der Bahn übernehmen die Jugendlichen in Eigenregie.

Mit rund 1.000 Quadratmetern zählt das Skaterparadies zu den größten Anlagen Deutschlands. Der Parcours gilt als schwierig und stellt selbst Halbprofis vor eine Herausforderung.Skater-Bahn Er ist Schauplatz für bundesweite Wettbewerbe. Das Skater-Projekt ist nicht nur ein Aushängeschild für die Stadt, sondern auch ein wichtiger Beitrag der Sozialen Stadt, der die Jugendkultur in Bayreuth und Umgebung nachhaltig fördert. Mit der Skater-Anlage auf der Schanz ist es gelungen, zwei Praktikumsplätze für Langzeitarbeitslose aus dem Stadtteil und eine Stelle für gemeinnützige Arbeit zu schaffen - mit Perspektive auf einen Dauerarbeitsplatz.

 

Lage: Zwischen Leers-, Egerländer- und Seestraße
Baujahr: 2004
Ausstattung: Modelliertes Gelände (Mulden mit Steilhügeln), Asphaltfläche, Rails, Box, Curbs
Befestigte Fläche: ca. 930 Quadratmeter
Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 10 bis 21 Uhr (Sommer), Mo. bis Sa. 10 bis Einbruch der Dunkelheit (Winter), Sonn- und Feiertage 14 bis 19 Uhr, Mittagsruhe 12 bis 14 Uhr
Sonstiges: Kinderspielplatz, Bolzplatz